Für jeden, der die Pflege selbst in die Hand nehmen muss

Sie müssen nicht alles wissen. Sie müssen nur den Ablauf kennen.

Diese Seite bietet Organisationshilfen und Handlungsempfehlungen für Angehörige, die die Pflege eines nahestehenden Menschen selbst in die Hand nehmen.

Ein großer Teil davon betrifft Punkte, die im Alltag leicht übersehen werden: Anträge, die vor Beginn einer Maßnahme gestellt sein müssen, Leistungsbeträge, die zum Jahresende verfallen, und eigene Ansprüche als Pflegeperson, die nur nach ausdrücklicher Eintragung bei der Pflegekasse entstehen.

Die Inhalte sind nach Situationen gegliedert — vom akuten Fall über die bevorstehende Entlassung und den angekündigten Begutachtungstermin bis zum eingetroffenen Bescheid.

Situation 1

Es ist gerade passiert

Sturz, Schlaganfall, Anruf aus der Klinik. Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen.

Situation 2

Die Entlassung steht bevor

Das Krankenhaus drängt auf einen Termin, und die Anschlussversorgung ist noch offen.

Situation 3

Der Termin steht fest

Der Medizinische Dienst hat sich angekündigt. Was an diesem Vormittag passiert, entscheidet über Jahre.

Situation 4

Der Bescheid ist da

Bewilligt oder abgelehnt — beides heißt: Jetzt laufen Fristen, und das meiste beantragt sich nicht von allein.

Sortiert nach Ihrer Situation, nicht nach Fachthemen. Das ist der Unterschied.

Kein akuter Fall? Vorbereiten, bevor etwas passiert · Sie pflegen schon länger · Wer wofür zuständig ist  ·  Wo Sie kostenlos Hilfe bekommen · Hinweise zu einzelnen Fragen

Kostenlos, drei Seiten, ohne Anmeldung

Die Sofortkarte für die ersten Pflegetage

Was heute zählt und was warten kann, die acht Fragen an den Sozialdienst und Platz für die Nummern, die Sie ständig brauchen. Auf der Rückseite: wer die Beteiligten sind und wofür jeder zuständig ist.

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